Pilzbefall bei Arabica-Kaffee

30% Ernteeinbrüche mussten 2012 Kaffeebauern in Mittelamerika verzeichnen. Schuld daran ist ein Pilz der die Kaffeepflanzen befällt und der sich immer weiter ausbreitet. Der Pilz wird auch als Kaffeerost bezeichnet. Erste Anzeichen sind kleine gelbe Flecken auf der Blattunterseite. Die Flecken werden immer größer, dann wirken die Blätter wie mit weißen Puder überstäubt und fallen schließlich ab. Isaías Marroquín, Vorarbeiter einer Finca am Rande des Dorfs San José La Majada. „Es hat diese Seuche hier schon lange nicht mehr gegeben.“ 2012 schlug sie aber mit voller Härte zu und wenn man Experten glauben sollte, verbreitet sich der Pilz durch Klimaerwärmung immer wieter. Hauptsächlich betroffen vom Kaffeerost sind:

  • Guatemal
  • Honduras
  • El Salvador
  • Nicaragua

Dort sind zwischen 15 - 30% der Kaffeepflanzen vom Pilz betroffen. 

Der Pilz befällt aber nur Kaffeepflanzen der Sorte Arabica. 70% des weltweit getrunkenen Kaffees entfällt auf diese Sorte. Laut einem Team von britischen und äthiopischen Kaffeeforscher, gibt es in 70 Jahren, aufgrund der Klimaerwärmung, keinen Kaffee der Sorte Arabica mehr.